Dünger aus Werken mit Lachgas-Katalysator
Die Herkunft des Mineraldüngers wiegt schwerer als alle Überfahrten zusammen. Fragen Sie beim Kauf nach Werk und CO₂-Fußabdruck.
Wir rechnen für jede Kultur den CO₂-Fußabdruck je Hektar und je Tonne Ertrag. Im Ackerbau hängt der größte Teil am Stickstoff, und genau dort lässt sich oft ohne Ertragsverlust sparen.

Im Ackerbau entstehen die meisten Treibhausgase durch den Stickstoff. Bei der Herstellung von Mineraldünger wird Erdgas gebraucht, und auf dem Feld entweicht ein Teil des Stickstoffs als Lachgas. Auf den Diesel entfallen nur etwa 15 %. Dazu kommen Kalk, Saatgut und Pflanzenschutz.
Weil der Stickstoff so stark wiegt, zählt jedes Kilogramm, das die Pflanze nicht braucht. Auch die Herkunft des Düngers macht einen großen Unterschied.
Rechenbeispiel nach BEK. Jeder Arbeitsschritt einzeln steht unter Klimaschutz auf dem Hof.
Gerechnet wird mit dem Klimarechner TEKLa nach dem Berechnungsstandard BEK, für jede Kultur einzeln. Die Zahlen stehen fast alle in Ihrer Düngebedarfsermittlung, der Schlagkartei und den Rechnungen für Dünger und Diesel.
| Bereich | Was wir abfragen |
|---|---|
| Fläche und Ertrag | Anbaufläche, Ertrag und Trockenmasse, bei Getreide auch das Stroh |
| Mineraldünger | Stickstoff je Hektar, Anteil Ammoniumnitrat wie KAS, Herkunft aus Werken mit Lachgas-Katalysator |
| Wirtschaftsdünger | Stickstoff aus Gülle, Mist und Gärrest, Anteil Ammonium, Anteil sofort eingearbeitet oder auf Grünland eingeschlitzt |
| Nachlieferung | Stickstoff aus der Vorfrucht und aus organischer Düngung der Vorjahre, auf Grünland aus der Beweidung |
| Maschinen und Energie | Diesel je Hektar mit Ernte und Trocknung, Anteil Biodiesel, Strom zum Beispiel für Beregnung, Anteil Ökostrom |
| Weitere Angaben | Pflanzenschutzmittel, Untersaaten, Zwischenfrüchte, Brachen, umgebrochenes Grünland |
Bilanziert werden unter anderem Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Raps, Körner- und Silomais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Sommergetreide, Ackerbohnen, Erbsen, Sojabohnen, Ganzpflanzensilage, Feldfutter, Grünland, Zwischenfrüchte, Blühflächen und Brachen.
Im Maßnahmenkatalog rechnen wir jeden Hebel mit Ihren eigenen Zahlen in TEKLa durch. Sie sehen, wie viel CO₂ er spart und wie sich der Gewinn ändert. Diese Hebel prüfen wir im Ackerbau und auf dem Grünland.
Die Herkunft des Mineraldüngers wiegt schwerer als alle Überfahrten zusammen. Fragen Sie beim Kauf nach Werk und CO₂-Fußabdruck.
Wir vergleichen Ihre Düngung mit dem Bedarf und mit ähnlichen Betrieben. Jedes eingesparte Kilogramm Stickstoff spart Herstellung und Lachgas.
Aus Harnstoff entweicht mehr Ammoniak und damit mehr indirektes Lachgas. Nitratdünger aus einem Werk mit Katalysator schneidet in der Bilanz besser ab.
Je schneller der Wirtschaftsdünger im Boden ist, desto weniger Stickstoff geht als Ammoniak verloren. Auf Grünland hilft das Einschlitzen.
Mulch- oder Direktsaat, passender Reifendruck und kombinierte Arbeitsgänge senken den Verbrauch je Hektar.
Bewuchs über Winter hält Stickstoff im Betrieb und baut Humus auf. Im Mais kann eine Untersaat den Boden nach der Ernte bedecken.
Erbsen, Ackerbohnen oder Kleegras binden Stickstoff aus der Luft und liefern ihn an die Folgefrucht.
Ein höherer Ertrag bei gleichem Aufwand senkt den Fußabdruck je Tonne. Sorte, Saatzeit und Pflanzenschutz spielen zusammen.
Reiner Biodiesel oder Rapsölkraftstoff in geeigneten Maschinen und Ökostrom für Trocknung und Beregnung senken die Emissionen aus der Energie.
Beispielwerte aus dem Vergleich der Hebel unter Klimaschutz auf dem Hof, je Hektar Weizen nach BEK.
Mühlen, Mälzereien und der Landhandel fragen vermehrt nach dem CO₂-Fußabdruck je Tonne. Mit der Klimabilanz haben Sie den Wert für jede Kultur und können zeigen, was Sie schon umgesetzt haben.
Für Rentenbank-Programmkredite, etwa für Technik, Lager oder Flächenkauf, gibt es mit einer gültigen Klimabilanz den Zinsbonus Klimabilanz von 0,15 %-Punkten.
Die Rentenbank übernimmt in einer offenen Antragsrunde 90 % der Beratungskosten, höchstens 1.000 €. Den Stand der Antragsrunden finden Sie unter Aktuelles. Hat Ihre Bilanz Zeit, tragen Sie sich in unsere Vormerkliste ein.
Sie erhalten die Emissionen des Unternehmens in Tonnen CO₂e, aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3 und nach Kultur, dazu den Fußabdruck je Tonne Ertrag und den Vergleich mit ähnlichen Betrieben. Für reine Ackerbaubetriebe ist die Bilanz schnell gemacht. Wie wir vorgehen, steht auf der Startseite unter Ablauf.
Milchvieh & RindMilch, Nachzucht, Mast, Mutterkühe
SchweinSauen, Ferkelaufzucht, Mast
GeflügelLegehennen, Hähnchen, Puten
Bald auch dabeiBiogasGülle, Gärrest, Energie
Für Banken & BeraterZinsbonus, Unterlagen, Weiterleitung
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welche Zahlen Sie schon haben und was die Bilanz Ihrem Betrieb bringt.