Die Landwirtschaft steht beim Thema Treibhausgase besonders im Blickpunkt, weil die meisten Emissionen auf dem Hof aus natürlichen, biologischen Prozessen stammen: aus der Verdauung der Tiere, aus dem Boden und aus der Düngung. Diesel und Gas spielen eine kleinere Rolle als in einer Fabrik.
Quelle: Umweltbundesamt, erste Schätzung für 2025 (Stand 02.07.2026). Mehr Zahlen und Grafiken unter Fakten & Kreisläufe.
Weil diese Emissionen aus biochemischen Prozessen stammen, lassen sie sich nicht einfach an einer Tankuhr ablesen. Sie sind nur bedingt mess- und steuerbar. Genau deshalb braucht es eine systematische Bilanz auf Ebene des einzelnen Betriebs. Eine Klimabilanz erfasst, wo die Emissionen Ihres Hofes tatsächlich entstehen, und macht sie in einer einheitlichen Einheit vergleichbar: in CO₂-Äquivalenten (CO₂e). Dabei werden Methan und Lachgas auf ihre Klimawirkung umgerechnet, sodass am Ende eine einzige, vergleichbare Zahl steht.
Eine Klimabilanz ist die Landkarte Ihrer betrieblichen Emissionen. Erst wer sie kennt, kann gezielt dort ansetzen, wo es sich fürs Klima und fürs Betriebsergebnis lohnt.